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Da Deckenvouten "hohl" gezogen werden, muss zuerst ein Kern aus Gips gezogen werden, der anschließend zur Aufnahme eines Trennmittels einschellackiert wird. Die Deckenvoute wird dann über den Kern gezogen. Zur Armierung des Gipses wird Jute in den frischen Gips beim Ziehen eingelgt. |
| Neben dem Herstellen der Deckenvouten auf dem Zugtisch und das anschließende Ansetzen der Stuckteile kann man Eckgesimse auch an der Wand ziehen. Das Gesims wird mit Gipskalkmörtel grob vorgezogen (Grobzug bzw. Grauzug). Da mit der Eckgesimsschablone nicht bis in die Ecken gezogen werden kann, müssen diese mit Hand eingestoßen werden. | ![]() |
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Nach ausreichender Erhärtung des Grobzuges wird ein feiner, ca. 2 mm dicker Überzug mit Gipsmörtel mehrmals aufgetragen und abgefahren, bis das Gesims seine endgültige Form hat. Diesen Überzug nennt man Fein- oder Weißzug. Die 2 mm dicke Schicht erreicht man durch das Unterlegen von Steckblechen an der Schablone. |
| Die Ecken müssen beim Ziehen vor Ort freihändig mit Gipsmörtel eingestoßen werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Einsetzen von Gesimsstücken, die vorher auf dem Zugtisch gezogen worden sind. | ![]() |
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Die Untersichten von Holzbalkendecken werden mit Rippenstreckmetall (RSM) bespannt und mit Gipskalkmörtel unter Zusatz von Kälberhaaren ausgedrückt und aufgerauht. Anschließend wird die Decke mit Gipskalkmörtel geputz, gefilzt und glatt abgeglättet.. |