Betreiber und Gäste der Cafeteria beschwerten sich über den hohen Schallpegel im Speiseraum.
Nach einer schallakustischen Messung emfiehl das Ingenieurbüro den Einbau einer Akustikdecke
unter der vorhandenen Gipskartondecke.
Die Akustikdecke sollte an mindestens 50% der Deckenfläche hergestellt werden, um den Schall
zu minimieren.
Zwei Deckenspiegel mit zusammen 85 qm wurden an die Decke angebracht.
Gewählt wurde das Akustiksystem der Firma Caparol.
In dem Küchenbereich wurde eine Mineralfaserdecke der Firma Owacoustic eingebaut, um die
Küchengeräusche zu vermindern.
Da der Betrieb der Cafeteria während der Umbauarbeiten weiterläuft, wurden die Arbeiten am
Wochenende ausgeführt.
Nach Abschluß der Arbeiten wurde noch einmal eine schalltechnische Kontrolluntersuchung durchgeführt.
Diese ergab, daß sich der Schallpegel im Speiseraum um 5-6 db verringerte, im Küchenbereich sogar um 8 db.
Auch Mitarbeiter und Gäste der Cafeteria waren mit den Ergebnissen zufrieden und genießen nun die
angenehme Ruhe.
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Die abgehangene Gipskartondecke vor Beginn der Akustikarbeiten. |
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Der Deckenspiegel wird mit Akustik- profilen begrenzt. Die Gipskarton- decke wird vor dem Verkleben der Akustikplatten grundiert. |
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Beschichtete Akustikputzträgerplatten werden auf die grundierte Deckenfläche mit Akustikkleber angeklebt. Die Lam- penöffnungen werden aus den Platten aus- geschnitten. |
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Die Plattenstöße werden mit einem Akustik- fugenspachtel geschlossen und nach Erhärtung planeben geschliffen. |
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Die Akustikputzbeschichtung wird in drei Arbeitsgängen auf die Akustikplatte auf- gebracht und nach jedem Arbeitsgang ge- schliffen. |